No Comments September 28, 2007

Bayern hat große Herrscherpersönlichkeiten hervorgebracht. Da wären König Ludwig II, Kaiser Franz Beckenbauer oder der spätabsolut regierende Franz Josef Strauß. Nach der Monarchie gab es weniger Herrvorragendes, sieht man von den Augenbrauen Theo Waigls ab.

Dass es dann doch nicht so fad wurde, ist der alleinige Verdienst von Edmund Stoiber, der heute bzw jetzt seinen Abschied feiert.

Stoib-äh-rs verbale Totalschäden haben Kultstatus. Einige Perlen:

Der “amerikanische Präsident Breschnew”

“wenn heute eine Familie ein Kind bekommt, eine Frau mit ihrem Mann oder umgekehrt!”

“die gludernde Lod, gludernde Flut, die lodernde Flut” (oder meinte er die lodernde Glut?)

Stoibers größter Hit, eine aberwitzig wirre Errötung über die Bahnverbindung zum Flughafen München kann aus Platzgründen hier nicht wiedergegeben werden. Tipp: www.spiegel.de

Edmund erinnert uns an zwei Dinge, kein Politiker ist so mächtig, dass er nicht von Parteifreunden abmontiert werden könnte. Und daran, wie sehr Herbert Haupt fehlt. Zumindest sprachlich